Bienvenidos a Perú!
Besuchen Sie Peru! Ein Land voller Geschichte, Bräuchen und Traditionen, die Sie überraschen werden. Peru bedeutet weit mehr als die Inka-Vergangenheit und deren Manifest Machu-Picchu.
Die Kultur Perus ist sehr vielfältig und interessant. Atemberaubende Landschaften werden Sie ebenso in den Bann ziehen wie Perus einzigartige Flora und Fauna.
Hier noch ein paar Fakten: Peru ist Stolz über den höchsten schiffbaren See und den tiefsten Canon der Welt sowie die älteste Stadt des Kontinents.
Aber das ist noch lang nicht alles. Die Küche des Andenstaates Peru gehört inzwischen zu den kulinarischen Höhepunkten des südamerikanischen Kontinents.
Die Restaurants der Hauptstadt, die sich zu wahren Gourmet-Tempeln einer ungewöhnlich schmackhaften und vielseitigen Küche entwickelt haben, überraschen mit immer neuen Kreationen unserer unglaublichen Produktvielfalt, wie beispielsweise 300 Kartoffelsorten und über 70 Maisarten. Längst sind die peruanischen Gerichte in ganz Lateinamerika berühmt.
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Lima
Die am 18. Januar 1535 gegründete Hauptstadt Perus ist eine moderne Grossstadt mit einem stetigen Wachstum. Dennoch hat Lima zeitgleich den alten Charme und die Schätze seines historischen Zentrums behalten können, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Inmitten unvergleichbarer Monumente ist Limas Zentrum auch ein Platz, in dem die vergangenen Epochen hervorkommen.
Die Katedrale, mit deren Bau am Tag der Stadtgründung begonnen wurde, die San Francisco-Kirche, wegen ihrer Form und Architektur zum bestgelungenen Gesamtwerk Hispanoamerikas erkoren, oder Santo Domingo mit einem beachtlichen Klosterhof, sind nur einige der Schätze Limas.
Das historische Zentrum mit seinen alten Gebäuden und wichtigen Kirchen und Klöster sowie den präkolumbianischen Resten, seinen Museen und Plätzen steht dem modernen Lima mit seinen großen Geschäftsgebäuden und dem florierenden Nachtleben gegenüber.
Pachacamac - nur wenig ausserhalb der Stadt Lima - ist eine der wichtigsten archäologischen Sehenswürdigkeiten Perus. Seinerzeit war es das höchstgeschätzte Orakel der andinen Welt, das bis in die heutige Zeit tiefe Spuren hinterlassen hat. Pachacamac wurde im Lurín-Tal erbaut, nahe des gleichnamigen Flusses, nahe dem Meer und gegenüber einer Ansammlung kleiner Inseln.
Cusco
Cusco ist von impressionanten archäologischen Schätzen wie beispielsweise Machu Picchu, die Festung Saqsaywaman, den Ruinen von Ollantaytambo und Pisaq sowie von malerischen Bergdörfern wie Calca oder Yucay umringt.
Die Stadt Cusco selbst ist zu jeder Tages- oder Nachtzeit ein Ort voller Attraktivitäten und Reizen. Die Morgenstunden sind ideal für einen Spaziergang durch die Stassen und Gassen, die zahlreichen Kirchen kennenzulernen oder das alte Künstlervierel San Blas und dabei immer wieder den Atem der Inkas im Nacken zu spüren.
Wenn es dunkel wird, erwachen die zahreichen Restaurants, Bars und Diskotheken der Stadt zum Leben. Das Nachtleben Cuscos bietet unzählige Möglichkeiten und man wird kaum in einem Besuch alles kennenlernen können.
Machu Picchu
Dieses wahre Weltwunder befindet sich 129 Kilometer von Cusco entfernt am Urubamba-Fluss, in den Bergketten der Vilcabamba-Kordilliere. Die Ruinenstadt liegt auf 2380 Metern und ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten weltweit und natürlich ein Wahrzeichen Perus.
Machu Picchu (was übersetzt "alter Berg" heisst) befindet sich auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges und ist von einer eindrucksvollen Landschaft umgeben. Im Hintergrund thront der unbeschreibliche Wayna Picchu ("junger Berg"), auf dessen Gipfel sich ebenfalls Reste aus der Inkazeit befinden.
Arequipa
Arequipa wurde am 15. August 1540 von Manuel Garcia de Carbajal gegründet. Der Name Arequipa kommt aus der Quechua-Sprache und bedeutet "Ja, hier bleiben wir". Die Stadt liegt in den Ausläufern der Occidental-Kordilliere der Anden und am Fusse des mächtigen Vulkan Misti auf 2350 Metern und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Es ist eine sehr hübsche Stadt, deren Häuser aus Sillar-Gestein, einem in der Region vorkommenden Vulkan-Gestein, erbaut. Neben Tempel und Klöster im Zentrum ist auch die Umgebung Arequipas mit ihren malerischen Vororten sehr sehenswert.
Im historischen Zentrum kann man jedoch die typische Architektur Arequipas am besten erkunden, die Ende des 17. Jahrhunderts entstand, als eine Mischung aus italienischem Barock, spanischem Kolonialstil und andiner Originalität. Wegen der Verwendung des Sillar-Gesteins wird Arequipa auch als die "Weiße Stadt" bezeichnet.
In der Umgebung liegen faszinierende, ruhige Dörfer wie Chilina, Socabaya, Paucarpata, Characato oder Sabandía, wo die Einheimischen das Stadtleben hinter sich lassen.
In der Region Arequipa befinden sich ausserdem zwei der tiefsten Schluchten der Welt: Cotahuasi und der Colca-Canyon, in denen es noch möglich ist, die majestätischen Kondore auf ihren Flügen zu beobachten. Zudem reizt das "Tal der Vulkane" oder die Strände bei Mollendo, Camaná und Puerto Inca.
Puno
Puno ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region, die sich an den Ufern des grossartigen Titikaka-Sees befindet. Der See ist gleichzeitig die Haupt-Attraktion dieser Region.
Titikaka-See
Der höchstgelegene schiffbare See der Welt ist nicht nur touristisches Gebiet, sondern auch sehr wichtig im Warenaustausch mit Bolivien auf der gegenüberliegenden Seite.
Der See hatte in früheren Zeiten einen heiligen Status. So sagen Legenden, dass das Inka-Reich in diesem See geboren worden sein soll. Heute teilen sich Peru und Bolivien die Ufer des auf 3810 Metern gelegenen Sees, der eine Gesamtgrösse von 8559 km² und eine maximale Tiefe von 283 Metern erreicht. Die Wassertemperatur liegt zwischen Oktober und Mai bei etwa 10 Grad, zwischen Juni und September bei -8 Grad. Zugleich ist der Titikakasee Lebensspender der Region. Ohne ihn würde auf dieser Altiplano-Hochebene wohl kein menschliches Leben existieren.
Auf der peruanischen Seite des Sees bieten sich zahlreiche kleine Inseln (Amantani, Taquile, Los Uros) für einen Besuch an, die sich allesamt mit unterschiedlichen Reizen präsentieren. Auch die Flora und Fauna im und um den See ist schützenswert.
Nazca
Nazca wurde 1591 durch die spanischen Eroberer im Tal von Nazca gegründet, an einer Stelle, wo sich alte Zivilisationen ausbreiteten, die später von den Inka erobert wurden.
Der Ort Nazca selbst ist ruhig und von Landwirtschaft und Handel geprägt.
Der Tourismus der Region ist in erster Linie den Nazca-Linien und anderen archäoligischen Schätzen zu verdanken, die in einem Rundflug über das grosse Gebiet erkundet werden können.
Die Nazca-Linien sind von der UNESCO zum Weltkulturgut erklärt worden und zählen zu einem der frühgeschichtlich interessantesten Punkte der Welt.
Paracas
Paracas liegt in der Provinz Pisco und ist ein Ort mit abgelegenen Stränden, viel Sonne und einem angenehmen Klima das ganze Jahr über. Ganz in der Nähe befinden sich die malerischen Fischerorte El Chaco und La Puntilla.
Die gesamte Halbinsel ist innerhalb des Nationalparks Paracas gelegen und ist eine besonders geschützte Zone.
Trujillo
Trujillo ist die Hauptstadt der Region La Libertad und mit rund 645.000 Einwohnern (Zensus 2005) die viertgrößte Stadt Perus.
Sie ist die wichtigste Stadt Perus nördlich von Lima. Durch die einzigartigen Baudenkmäler aus der Mochica- und Chimuzeit und der spanischen Kolonialzeit, mit den prachtvollen Innenhöfen, verzierten Holzbalkonen und den schmiedeisernen Fenstergittern, hat sie für den Tourismus große Bedeutung. Der nahe Pazifik sorgt für angenehmes und frühlingshaftes Klima. Mit der Eroberung des Chimu-Reiches durch die Inkas wurde das gesamte Tal dem Inka-Reich einverleibt. Trujillo wurde 1535 gegründet und nach dem Geburtsort von Francisco Pizarro in Spanien benannt. Im 16. Jahrhundert siedelten sich viele spanische Adlige hier an und hinterließen prachtvolle palastähnliche Häuser. Am Hauptplatz - Plaza de Armas - erinnert eine Freiheitsstatue daran, dass hier 1820 schon die Unabhängigkeit Perus erklärt wurde und Simon Bolivar einige Zeit sein Hauptquartier hatte. Das alte Bewässerungssystem wird zum Teil heute noch verwendet und machte damals die Stadt zur Mais- und Kornkammer des nördlichen Küstengebietes.
CHAN CHAN
Chan Chan war die Hauptstadt des ehemaligen Chimú-Reiches, einer präkolumbischen Kultur und befindet sich heute an der Pazifikküste im Norden Perus westlich der Stadt Trujillo.
Sie entstand etwa um 1300 und erstreckt sich noch heute über eine Fläche von 28 km². Sie war wahrscheinlich die größte Stadt der damaligen Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent und eine der größten der Welt, die aus Adobe-Bauten errichtet wurde. Zu ihrer Hochblüte beherbergte die Stadt etwa 60.000 Einwohner und hatte ein ansehnliches Vermögen an Gold, Silber und keramischen Kunstgegenständen angehäuft.
Chiclayo
Chiclayo wurde 1560 gegründet (obwohl dies in der spanischen Geschichtsschreibung nicht überliefert ist!) und am 18 April 1835 zur Hauptstadt der Region Lambayeque ernannt. Die Stadt trägt den Beinamen „Stadt der Freundschaft“ oder „CAPITAL DE LA AMISTAD“.
Chiclayo stand lange im Schatten der ehemaligen Provinzhauptstadt Lambayeque, bevor es im 19. Jh. einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte.
Im November 2007 entdecken Archäologen bei Chiclayo circa 4000 Jahre alte Waldmalereien. Es handelt sich um die ältesten Malereien die in Amerika bislang entdeckt wurden. Im Museo Tumbas Reales de Sipán werden die Grabfunde des Herrn von Sipan aus der Mochica-Kultur gezeigt. Nördlich der Stadt befindet sich das Museum Brüning, das eine Sammlung altperuanischer Funde, hauptsächlich aus den Pyramiden von Túcume, zeigt.
Iquitos
Mit über 400.000 Einwohnern ist Iquitos die größte Stadt in Perus tropischem Regenwald und die Hauptstadt der Region Loreto sowie der Provinz Maynas. Die Stadt ist nur per Flugzeug oder mit dem Boot über den Amazonas zu erreichen. Die Stadt liegt 125 km unterhalb des Zusammenflusses der beiden Hauptquellflüsse des Amazonas, Río Ucayali und Río Marañón.
Anfang der 1960er Jahre änderte sich die Lage. Die Entdeckung von Erdöl und dessen Förderung ließ Iquitos zur modernen Stadt werden. Iquitos ist heute Ausgangspunkt für ausgedehnte Dschungeltouren. Das nationale Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria ist aktuell für den Eco-Tourismus sehr wichtig.
P. Maldonado
Puerto Maldonado ist nach dem Entdecker Faustino Maldonado benannt, der 1860 eine Expedition in das peruanische Amazonastiefland leitete und 1861 dort verschollen blieb. Die Stadt liegt im Tropenwald des Amazonas-Tieflandes, 55 km westlich der Grenze zu Bolivien, am Zufluss des Tambopata in den Río Madre de Dios, einem Amazonas-Nebenfluss.
Die nahen Naturschutzgebiete gehören zu den wenigen noch unberührten Primärwäldern des Regenwaldgürtels dieser Erde.
MANU-NATIONALPARK
Der Manu-Nationalpark grenzt an den Osthang der Anden im Südosten Perus und umfasst eine Fläche von 18.812 km². Sein Zweck ist die Erhaltung der vorhandenen Tier- und Pflanzenwelt, sowie die Bewahrung der ursprünglichen Lebensart der noch vorhandenen Indianerstämme in diesem Teil des Amazonastieflandes. Das Gebiet wurde bereits 1973 geschützt. Zeitgleich erklärte die UNESCO den Nationalpark zum Biospärenreservat und 1987 zum Weltnaturerbe. Der Zugang zum Park ist sehr eingeschränkt. Die Kernzone, die 81,5 Prozent ausmacht, darf nicht betreten werden. Ausgenommen davon sind kleine Indianerstämme, die keinen Kontakt zur Außenwelt wünschen. Weitere 13,5 Prozent dürfen nur mit speziellen Erlaubnissen für Forschung und eingeschränkten Tourismus betreten werden und dient als Puffer zur Kernzone. Durch diese Maßnahmen konnte die ursprüngliche Tier- und Planzenwelt weitgehend erhalten werden.
Tumbes
Tumbes liegt in der Nähe der Mündung des Flusses Tumbes in den Golf von Guayaquil (Pazifik). Tumbes liegt ca. 10 km von der heutigen Grenze Perus zu Ecuador und war einer der wichtigsten Schauplätze der Grenzstreitigkeiten im Peruanisch-Ecuadorianischen Krieg im Juli 1941. Das ehemals ecuadorianische Department Tumbes wurde im Vertrag/Protokoll von Rio de Janeiro vom 29. Januar 1942 als Folge der Schlacht von Zarumilla (23./25. Juni 1941) Peru zugesprochen.
Huaraz
Huaraz ist das Zentrum des landwirtschaftlich bedeutsamen Tales Callejón de Huaylas sowie Ausgangspunkt für die angrenzende Hochgebirgsregion Cordillera Blanca mit Perus höchstem Berg Huascarán (6768 m). Huaraz wurde im 20. Jahrhundert viermal von Lawinen getroffen, die aus der Cordillera Blanca heraus die Stadt überrollt haben. 7 km nördlich der Stadt liegt Willkawayin, eine über 1000 Jahre alte Tempel- und Wehranlage aus schweren Megalith-Quadern. Aufgrund der Struktur der Gebäude und der Außen- und Innenverzierungen nimmt man an, dass Willkahuain zur Zeit der Wari-Kultur errichtet worden ist, einer der vor-inkaischen Regionalkulturen Südamerikas, die in der Zeit von etwa 600 bis 1100 n.Chr. die Küste und die westliche Andenregion des heutigen Peru beherrschte. Huaraz wurde am 31. Mai 1970 durch ein Erdbeben schwer zerstört, bei dem schätzungsweise 10.000 Menschen ums Leben kamen. Die Stadt wurde jedoch wieder vollständig neu aufgebaut und erfährt besonders seit Ende der 1990er Jahre einen starken Aufschwung durch ganzjährlichen Tourismus (Bergsteigen und Trekking).
NATIONALPARK HUASCARAN
Der Nationalpark Huascarán umfasst das Andengebiet jenseits der 4000 m Höhe im Norden Perus. Ausgenommen davon ist nur die Region Champara. Er besitzt eine Fläche von 3400 km². Im Nationalpark befindet sich mit 6768 m der höchste Berg Perus und vierthöchste Berg Südamerikas, der den Namen Nevado Huascarán trägt. Eine der seltensten Pflanzen der Erde wächst hier. Die Puya raimondii aus der Familie der Bromelien, wird bis zu 10 m hoch und kann ein Alter von 100 Jahren erreichen. Der Nationalpark und seine Gebirgskette ist Anziehungspunkt vieler Bergsteiger aus aller Welt und Ziel zahlreicher Hochexpeditionen, deren Ausgangspunkt zumeist die Stadt Huaraz ist.
Ica
Die Stadt Ica liegt im Süden von Peru etwa 300 km südlich von Lima und hat derzeit etwa 170.000 Einwohner. Sie ist die Hauptstadt der Region Ica und der Provinz Ica. Die Stadt beheimatet ein bekanntes Museum für präkolumbische Mumien. Wenige Kilometer auswärts liegt die Oase Huacachina, die auch auf der Rückseite des 50-Soles-Scheines abgebildet ist.
Am 16. August 2007 wurde die Stadt von einem Erdbeben der Stärke 8,0 schwer getroffen.
Cajamarca
Cajamarca (Quechua: Kashamarka, "Land der Dornen", oder Qasamarka, "kaltes Land") ist eine Stadt in der gleichnamigen Provinz in der gleichnamigen Region in Peru. Das Klima ist äquatorial, sodass es mild, trocken und sonnig ist. Die Jahreshöchsttemperatur liegt bei durchschnittlich 22°C, die Jahrestiefsttemperatur bei durchschnittlich 5°C. Cajamarca ist für seine Kirchengebäude, heißen Quellen und Inkabäder bekannt. Cajamarca beherbergt eine Vielzahl von Kirchen, in welchen die Kathedrale, die Kirche Sankt Franziskus und die "iglesia recolcta" hervorzuheben sind. Außerdem gibt es eine große Anzahl von Häusern im Kolonialstil aus kunstvoll behauenem Stein. Etwas haben alle Kirchen von Cajamarca gemein: Ihr Türme wurden nie vollständig fertiggestellt. Dies lag daran, dass das Vizekönigreich Peru jährlich nur einen bestimmten Betrag für nicht fertiggestellte Kirchen zu Verfügung stellte. Die Architektur von Cajamarca ist berühmt für ihren Barock-Stil, welchen man an keinem anderen Ort Perus findet.
Piura
Mit rund 362.000 Einwohnern (2005) ist Piura die sechstgrößte Stadt des Landes. Auch wenn Piura bereits 1532 von Francisco Pizarro als San Miguel de Piura gegründet wurde und damit erste spanische Stadt auf Boden des heutigen Peru war, sind nur wenige Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten. Die Kathedrale stammt aus dem Jahr 1588.
Häuser aus der Kolonialzeit
Häuser aus der Kolonialzeit
Literarisch weltweit bekannt wurde die Stadt durch den Roman „La casa verde“ von Mario Vargas Llosa
Berühmtester Sohn der Stadt ist der peruanische Admiral und Nationalheld Miguel Grau Seminario.
Ayacucho
Ayacucho ist zu neuem Leben erwacht. Nachdem die Stadt über Jahre hinweg von Bürgerkrieg und Terrorismus gebeutelt war, bietet sie heute den vielleicht traditionellsten Blick auf Peru. Obwohl mitten in den Anden gelegen, hat Ayacucho ein sehr angenehmes Klima, über das sich seine durch die großen Universitäten junge Bevölkerung freut. Überall im Stadtzentrum finden sich sehenswerte Kolonialbauten, zudem verfügt Ayacucho über eine einladende Fußgängerzone und nicht weniger als 37 (!) Kirchen.
Auch geschichtlich hat Ayacucho viel mehr zu bieten: 1824 fand hier die Entscheidungsschlacht im Unabhängigkeitskampf Südamerikas von den Spaniern statt. Außerdem war die Region der Hauptsitz der Wari-Kultur, die einige sehenswerte Ruinenstätten hinterlassen hat. Kunsthandwerk wird hier ebenso groß geschrieben wie die traditionellen Feiern während der Karwoche mit den vielleicht schönsten Prozessionen ganz Perus.
Ein Aufenthalt in dem vom Tourismus noch kaum berührten Ayacucho wird Sie Ihnen ganz sicher einen neuen Blick auf Peru geben.



