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Bilder P. Maldonado

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Puerto Maldonado ist nach dem Entdecker Faustino Maldonado benannt, der 1860 eine Expedition in das peruanische Amazonastiefland leitete und 1861 dort verschollen blieb. Die Stadt liegt im Tropenwald des Amazonas-Tieflandes, 55 km westlich der Grenze zu Bolivien, am Zufluss des Tambopata in den Río Madre de Dios, einem Amazonas-Nebenfluss. Die nahen Naturschutzgebiete gehören zu den wenigen noch unberührten Primärwäldern des Regenwaldgürtels dieser Erde. MANU-NATIONALPARK Der Manu-Nationalpark grenzt an den Osthang der Anden im Südosten Perus und umfasst eine Fläche von 18.812 km². Sein Zweck ist die Erhaltung der vorhandenen Tier- und Pflanzenwelt, sowie die Bewahrung der ursprünglichen Lebensart der noch vorhandenen Indianerstämme in diesem Teil des Amazonastieflandes. Das Gebiet wurde bereits 1973 geschützt. Zeitgleich erklärte die UNESCO den Nationalpark zum Biospärenreservat und 1987 zum Weltnaturerbe. Der Zugang zum Park ist sehr eingeschränkt. Die Kernzone, die 81,5 Prozent ausmacht, darf nicht betreten werden. Ausgenommen davon sind kleine Indianerstämme, die keinen Kontakt zur Außenwelt wünschen. Weitere 13,5 Prozent dürfen nur mit speziellen Erlaubnissen für Forschung und eingeschränkten Tourismus betreten werden und dient als Puffer zur Kernzone. Durch diese Maßnahmen konnte die ursprüngliche Tier- und Planzenwelt weitgehend erhalten werden.