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Bilder Huaraz

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Huaraz ist das Zentrum des landwirtschaftlich bedeutsamen Tales Callejón de Huaylas sowie Ausgangspunkt für die angrenzende Hochgebirgsregion Cordillera Blanca mit Perus höchstem Berg Huascarán (6768 m). Huaraz wurde im 20. Jahrhundert viermal von Lawinen getroffen, die aus der Cordillera Blanca heraus die Stadt überrollt haben. 7 km nördlich der Stadt liegt Willkawayin, eine über 1000 Jahre alte Tempel- und Wehranlage aus schweren Megalith-Quadern. Aufgrund der Struktur der Gebäude und der Außen- und Innenverzierungen nimmt man an, dass Willkahuain zur Zeit der Wari-Kultur errichtet worden ist, einer der vor-inkaischen Regionalkulturen Südamerikas, die in der Zeit von etwa 600 bis 1100 n.Chr. die Küste und die westliche Andenregion des heutigen Peru beherrschte. Huaraz wurde am 31. Mai 1970 durch ein Erdbeben schwer zerstört, bei dem schätzungsweise 10.000 Menschen ums Leben kamen. Die Stadt wurde jedoch wieder vollständig neu aufgebaut und erfährt besonders seit Ende der 1990er Jahre einen starken Aufschwung durch ganzjährlichen Tourismus (Bergsteigen und Trekking). NATIONALPARK HUASCARAN Der Nationalpark Huascarán umfasst das Andengebiet jenseits der 4000 m Höhe im Norden Perus. Ausgenommen davon ist nur die Region Champara. Er besitzt eine Fläche von 3400 km². Im Nationalpark befindet sich mit 6768 m der höchste Berg Perus und vierthöchste Berg Südamerikas, der den Namen Nevado Huascarán trägt. Eine der seltensten Pflanzen der Erde wächst hier. Die Puya raimondii aus der Familie der Bromelien, wird bis zu 10 m hoch und kann ein Alter von 100 Jahren erreichen. Der Nationalpark und seine Gebirgskette ist Anziehungspunkt vieler Bergsteiger aus aller Welt und Ziel zahlreicher Hochexpeditionen, deren Ausgangspunkt zumeist die Stadt Huaraz ist.